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ADIPOSITAS-AMBULANZ-SPRECHSTUNDEN

In diesen Sprechstunden findet der Erstkontakt mit Ihren behandelnden Chirurgen statt. In ruhiger und einfühlsamer Atmosphäre werden Vorerkrankungen erfasst, die OP-Indikation gestellt und das weitere Vorgehen anhand einer Checkliste mit Ihnen besprochen. Weiterhin werden in den Sprechstunden die postoperativen Nachuntersuchungen mit Kontrolle des Gewichtsverhaltens und Ernährungsstatus in Zusammenarbeit mit den Hausärzten durchgeführt.

 

 

Sprechstunde "Minimalinvasive Operationen bei Adipositas"

 

Dr. med. Maximillian Specht, Oberarzt 

 

Dr. med. Wael Eskander, Oberarzt

 

Sprechzeiten:

Do 9:00 - 15:00 Uhr – Raum 2.38, Hauptgebäude, Ebene 2

 

 

Sprechstunde "Spezielle Therapien bei Adipositas"

 

Ricardo Zorron, Chefarzt

 

Sprechzeiten:

Do 9:00 - 15:00 Uhr – Raum 2.38, Hauptgebäude, Ebene 2

 

 

Terminvereinbarung:

Adipositaszentrum Bad Belzig

Frau Witte, Fachassistentin Adipositaschirurgie

Tel.: 033841 93- 566, oder 0151 204 98833 

 

E-Mail:  adipositaszentrum(at)klinikumevb.de

 

 

Sprechstunde

„Plastische Korrekturoperation nach Adipositas-OP“

 

Nach beendeter Gewichtsreduktion erfolgt hier die Vorstellung zur Frage der plastischen Korrekturoperation der überstehenden Körperfalten.

 

Fachärzte der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

 

Terminvereinbarung: 

Sekretariat der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Tel: 033841 93-134

Chefarzt  

Ricardo Zorron   

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Schwerpunkt Adipositas, Metabolische und Endokrine Chirurgie

 

Zentrum für Adipositas und Metabolische Chirurgie

Adipositaszentrum Bad Belzig

Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig

 

 

 

Oberarzt

Dr. med. Maximilian Specht

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Spezielle Viszeralchirurgie

Oberarzt

Wael Eskander

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Facharzt für Spezielle Viszeralchirurgie

Schwerpunkttätigkeit Adipositaschirurgie 

Leitender Oberarzt für Diabetologie/Endokrinologie

Dr. med. Abner Daniel Aguilar Valdez

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie/Endokrinologie

Dr. med. Thomas Röding

Facharzt für Anästhesiologie

Frau Delia Winke

Ernährungsberatung

Dipl.- Psych. Frau Renate Frost

Klinische Psychologin

Psychologisches Verhaltenstraining

Chefarzt

Dr. med. Mojtaba Ghods

Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie/Handchirurgie

Facharzt für Chirurgie

Frau Susann Witte

Medizinische Fachassistentin Adipositaszentrum

 

Terminvereinbarungen

Tel.: 033841 93-566 oder 0151 204 98833 

PATIENTENINFORMATION

Adipositas - eine ernste Erkrankung

Die Ursachen von Adipositas werden schon seit Jahren nicht ausschließlich auf schlechte Essgewohnheiten und damit Eigenverschulden der Patienten zurückgeführt. Klinische Studien haben aufgedeckt, dass es sich um ein sehr kompliziertes Krankheitsbild handelt. Gesicherten Einfluss haben Störungen des Stoffwechsels und der Hormonregulierung, gesteigerte Verwertung von Nahrungsstoffen, genetische Vorbelastungen und gestörte psycho-soziale Faktoren.

 

An erster Stelle der Adipositas-Therapie stehen konservative Maßnahmen. Dazu zählen Diäten, Ernährungskurse, psychotherapeutische Interventionen, medikamentöse Behandlungsversuche und Bewegungstherapien. Ein langfristiger Erfolg stellt sich über diesen Weg nicht immer ein. Bekannt ist der sogenannte Jo-Jo-Effekt.

 

Als alternative Behandlungsmethoden stehen heute chirurgische Verfahren zur Verfügung, die in Abhängigkeit von der Operationsart und Technik zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion von 50-90% des Übergewichts führen.

Entscheidend sind aber die Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Deshalb spricht man bereits von der Stoffwechselchirurgie – fachlich als metabolische Chirurgie bezeichnet.

Insbesondere die Effekte auf den Diabetes sind überzeugend. Bei mehr als 80% der operierten Patienten verbessert sich schon wenige Tage nach der Operation der Diabetes deutlich und bildet sich teilweise auch vollständig zurück, sodass Insulin und/ oder medikamentöse Therapien entfallen können. Auch Herz-Kreislauferkrankungen werden positiv beeinflusst. Bei 60-70% der operierten Patienten normalisiert sich der Bluthochdruck. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall treten deutlich seltener auf.

 

Die chirurgische Therapie der Adipositas führt nachweislich zu einer erhöhten Lebenserwartung. Gleichzeitig werden Lebensqualität sowie psychische und physische Leistungsfähigkeit verbessert. Daraus resultieren positive Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit, die sportlichen Aktivitäten und die Sexualität. Auf Grund dieser nachgewiesenen chirurgischen Therapieeffekte bildet die Adipositaschirurgie seit Jahren einen Schwerpunkt in der Klinikgruppe Ernst von Bergmann.

 

Minimalinvasive Operationstechniken

Die Operationen werden grundsätzlich mit der minimalinvasiven laparoskopischen Technik („Schlüssellochchirurgie“) durchgeführt. Über kleine Schnitte zwischen 5-12 mm erfolgen anatomische Umwandlungen an Magen und Darm. Für diese Eingriffe werden hochqualifizierte und spezialisierte Operateure gefordert.

Für Hochrisikopatienten kann alternativ das schonende Endo-Sleeve-Verfahren, eine Magenverkleinerung durch den Mund ohne Schnitt, ratsam sein. Beim Endo-Sleeve-Verfahren wird ein flexibles Endoskop durch den Mund eingeführt und durch das Anlegen mehrerer Nähte in die  Magenwand eine Magenreduktion erzeugt. Dieser Eingriff hat ein sehr geringes Komplikationsrisiko.

Seit 2019 bieten wir im Adipositaszentrum Potsdam als einzige Klinik in der Metropolregion Berlin-Brandenburg roboterassistierte Operationen in der Adipositaschirurgie an. Dafür steht uns das da-Vinci®-Operationssystem zur Verfügung. Hierbei operiert Sie nicht der Roboter, sondern der auf das Operationssystem spezialisierte Arzt.

 

Interdisziplinäres Team

Die fachlichen Anforderungen an ein klinisches Adipositaszentrum sind sehr hoch. Nach den Leitlinien muss die Behandlung der Adipositas von einem interdisziplinären Team gewährleistet werden. Dazu gehören erfahrene Ernährungsmediziner und Berater, klinische Psychologen, Physiotherapeuten und ein speziell erfahrenes Operations- und Anästhesieteam. Außerdem ist in das Team ein plastischer Chirurg integriert, der später nach der Gewichtsreduktion qualifiziert entsprechende Korrekturoperationen an überschießenden Hautfalten ermöglicht. Eine fachübergreifende Vorbereitung und jahrelange Nachsorge der operierten Patienten müssen ebenfalls garantiert werden.

 
Behandlungskonzept und -ablauf

Nach einer ersten Untersuchung und einem nachfolgenden ausführlichen, vertraulichen Beratungsgespräch zur Frage der Möglichkeit eines operativen Eingriffes wird der Patient in ein interdisziplinäres Behandlungskonzept aufgenommen.

Entscheidend für die endgültige Operationsindikation und Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist entsprechend der Leitlinien der Nachweis, dass konservative Behandlungsverfahren versagt haben. Dazu zählen ein Ernährungs- und Verhaltenstraining sowie sportliche Aktivitäten. Gleichzeitig müssen noch einige wichtige Untersuchungsbefunde erhoben werden.

 

Die Organisation der erforderlichen Maßnahmen wird mit jedem Patienten individuell sowie ausführlich besprochen und dann interdisziplinär in unserem Adipositaszentrum Bad Belzig umgesetzt. Bei der Antragsstellung zur Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse erhalten Sie von uns Unterstützung. Das abschließende chirurgische Gutachten wird von dem jeweiligen behandelnden Arzt erstellt.

 

Unbedingt empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit einer Selbsthilfegruppe. Der Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Gleichgesinnten ist ein wichtiger Bestandteil des inhaltlichen Gesamtkonzeptes des Adipositaszentrums Bad Belzig.

 

 

 

Liebe Patientinnen und Patienten

 

wenn Sie sich nach langjähriger Krankheitsdauer für die chirurgische Therapie entschieden haben, versichern wir Ihnen, dass alle beteiligten Fachrichtungen des Adipositaszentrums Bad Belzig und das Pflegeteam Sie sehr qualifiziert und einfühlsam in der Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig behandeln werden.

 

Für diese Zeit wünschen wir Ihnen einen optimalen  Behandlungserfolg.

 

Ihr 

 

Ricardo Zorron 

und das Team des Adipositaszentrums Bad Belzig

an der Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig

E-Mail:  adipositaszentrum(at)klinikumevb.de

LEISTUNGEN UND SCHWERPUNKTE

Die Indikationen für die Adipositaschirurgie werden von den Leitlinien 2018  (Hier können Sie die Leitlinie einsehen)  der wissenschaftlichen Fachgesellschaften vorgegeben und von den Krankenkassen akzeptiert.

 

Ernährungs- und Verhaltenstraining bei Adipositas

Die Grundvoraussetzungen für eine Operation ist der Nachweis, dass konservative Behandlungsmaßnahmen versagt haben. Dazu zählt ein Ernährungs- und Verhaltenstraining über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Diese Kurse müssen von speziell geschulten Ernährungsmedizinern bzw. Ökotrophologen oder Psychologen durchgeführt werden.

 

Unser Adipositas-Team bietet Ihnen in der Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig diese geforderten Spezialkurse unter kompetenter Leitung an. Nach Abschluss der Kurse erhalten Sie einen Nachweis und für die Antragstellung bei Ihrer Krankenkasse ein Zertifikat ausgestellt. Die erworbenen Kenntnisse haben gleichzeitig einen großen Stellenwert für die weitere Ernährung nach einer Operation. Nach Versagen der konservativen Therapie ist die chirurgische Therapie angezeigt.

Spezielle endoskopische, narbenfreie Verfahren zur Therapie der Adipositas

Endo-Sleeve (Endoskopischer Schlauchmagen)

Das Endo-Sleeve- oder APOLLO-Verfahren, auch als Magen-Sleeve ohne Operation bekannt, ist eine neuartige narbenfreie Behandlung zur Magenverkleinerung. Ein Endoskop wird durch den Mund in den Magen eingeführt. Mit speziellen Nähten wird die Magenwand vernäht und so das Magenvolumen reduziert.

 

Dieses Verfahren ist keine Operation, sondern ein endoskopischer Eingriff (wie eine Magenspiegelung), die jedoch unter Vollnarkose in einem Operationssaal mit allen Sicherheitsmaßnahmen von einem Spezialisten durchgeführt wird.

 

Die Prozedur dauert meistens ca. eine Stunde. Der Patient kann sich dann zunächst mit flüssiger Kost direkt nach dem Verfahren ernähren. Insgesamt muss der Patient zwei Tage stationär im Krankenhaus bleiben. Danach wird durch eine begleitende Ernährungsberatung langsam die Nahrungsaufnahme aufgebaut.

 

Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über dieses schonende und narbenfreie Verfahren -->

Minimalinvasive Operationsverfahren bei Adipositas

Die derzeitig am häufigsten angewendeten Operationsverfahren sind die Magenbypass-Operation, der Schlauchmagen und die Mini-Bypass-Operation. Das Magenband hat heutzutage nur Nachteile gegenüber anderen modernen Verfahren und ist selten ratsam. Für extrem adipöse Patienten (BMI über 60kg/m²) sind die normalen Verfahren weniger effektiv, eventuell  können andere spezielle Verfahren empfohlen werden (SADI-S und Duodenal Switch).

 

Welche Operationsverfahren bei den betroffenen Patienten zur Anwendung gelangen, wird von unserem Team diskutiert und mit den Patienten ausführlich besprochen.

Magenbypass (Roux-en-Y)

Bei der Magenbypass-Operation wird eine kleine Magen-Tasche gebildet, die als Pouch bezeichnet wird. Diese wird mit dem mittleren Teil des Dünndarmes verbunden. So werden der größte Teil des Magens, der komplette Zwölffingerdarm und der obere Dünndarm umgangen. Es können nur noch kleine Nahrungsmengen aufgenommen werden. Die Verdauung findet erst in tieferen Abschnitten des Dünndarms statt und wird dadurch deutlich verzögert. Insbesondere fetthaltige Nahrung wird vermindert resorbiert. Die Fettwerte im Blut normalisieren sich. Das noch vorhandene Insulin wird wieder wirksam, sodass sich schon kurze Zeit nach der Operation die Blutzuckerwerte bessern. Über 80% der operierten Patienten benötigen nach wenigen Wochen keine Insulin-oder Tablettentherapie mehr.

MINI-Magenbypass (Omega-Loop-Magenbypass)

Eine aktuelle Variante vom Magenbypass ist eine Operation, die in der aktuellen Literatur vergleichbare Ergebnisse bezüglich Gewichtsverlust und Verbesserung der Begleiterkrankungen, besonders Typ 2-Diabetes, erzielt. Der MINI-Magenbypass-Eingriff  läuft ähnlich ab wie der des Y-Roux Magenbypass, hier wird jedoch nur eine neue Darmverbindung (Anastomose) hergestellt (die sog. „Y-Komponente“ fehlt). Von Vorteil ist eine kürzere Operationsdauer und dass der MINI-Magenbypass technisch einfacher auszuführen ist sowie möglicherweise mit weniger Komplikationen einhergeht. Potenzielle Nachteile sind das mögliche Auftreten von galligem Reflux und Vitaminmangel, besonders von Vitamin D.  Der MINI-Bypass wird insbesondere für Patienten mit einem BMI über 50 kg/m² und einem Alter von über 50 Jahren empfohlen.

Schlauchmagen

Beim Schlauchmagen oder fachlich ausgedrückt bei der Sleeve-Resektion wird der Magen ebenfalls in laparoskopischer Technik verkleinert. Ein Großteil des Magens wird entfernt. Im Allgemeinen hat der Magen ein Fassungsvermögen von mehr als 1000 ml. Nach der Operation verbleibt ein kleiner Schlauch, der fast die Form einer Banane hat und nur noch mit maximal 100 ml Flüssigkeit aufgefüllt werden kann. Das Sättigungsgefühl setzt schon nach der Aufnahme kleinster Nahrungsmengen ein. Damit verbunden ist eine schnelle Reduktion des Übergewichtes. Der Magenschlauch wird in unserer Klinik vorwiegend bei Patienten mit schweren Verwachsungen in der Bauchhöhle angewendet, da sich andere Verfahren technisch nicht durchführen lassen. Auch bei sehr adipösen Patienten, bei denen eine geplante Bypass-Operation wegen des extremen Fettes in der Bauchhöhle technisch schwierig und sehr riskant ist, erfolgt zunächst eine Schlauchmagenoperation. Nach entsprechender Gewichtsreduktion wird der Schlauchmagen zu einem Bypass umgewandelt.

SADI-S und Duodenal Switch

Für besonders schwere Patienten (z.B. BMI über 55 kg/m²) kommen andere effektive Methoden in Frage, die wir in unserem Adipositaszentrum anbieten können. Dazu gehören das Duodenal Switch und das neue SADI-S (Single Anastomosis Duodeno-Ileal Bypass mit Sleeve Gastrectomy). Beide Verfahren erzielen einen sehr guten Gewichtsverlust, der vergleichbar ist mit den Standardverfahren (Magenbypass und Sleeve Resektion), die jedoch eine verringerte Nährstoffaufnahme, einen verlangsamten Stoffwechsel oder Eiweiß- und Vitaminmangel herbeiführen können.

Magenband

Bei dem verstellbaren Magenband handelt es sich um ein sogenanntes restriktives Verfahren. Unmittelbar am Mageneingang wird mit Hilfe der laparoskopischen Technik (sogenannte Schlüssellochchirurgie) ein Silikonband angelegt. In diesem Band befindet sich - wie bei einem Fahrrad - ein Schlauch, der über einen Port mit Flüssigkeit aufgefüllt wird. So gelingt es, die Nahrungszufuhr zu drosseln und ständig das Gewichtsverhalten zu steuern. Das Verfahren wird aktuell nur in Ausnahmefällen angewandt.

Postoperative Betreuung und lebenslange Nachsorge

Nach einer bariatrischen Operation sind kurzfristige postoperative Kontrollen erforderlich und werden vom behandelnden Chirurgen in unserer Klinik durchgeführt. Um mögliche Anpassungsstörungen oder Ernährungsprobleme frühzeitig zu erfassen, ist eine lebenslange Nachsorge ein wichtiger Bestandteil der Adipositaschirurgie. Regelmäßige Nachuntersuchungen werden von unserem Team in Abstimmung mit den Hausärzten garantiert.

Plastische Korrektur-Operationen

Nach der Gewichtsreduktion treten meist starke Faltenbildung an Bauch, Gesäß, Bein und Oberarmen auf. Hoch qualifizierte und erfahrene Chirurgen unseres Teams beraten Sie und führen die notwendigen Korrekturoperationen mit sehr guten Ergebnissen durch. Diese Operationen sind in das Gesamtkonzept der Adipositaschirurgie eingebettet. In der Regel erfolgt die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ca. zwei Jahre nach der Operation, wenn mit einer weiteren Gewichtsreduktion nicht mehr zu rechnen ist.

 

Hier finden Sie Informationen zur Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie an der Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig 

Qualitätskontrolle

Die Qualitätskontrolle der Behandlungsergebnisse stellt einen sehr wichtigen Bestandteil der Arbeit unseres Teams dar. Sämtliche Daten und Parameter der Behandlungen werden erfasst und in anonymisierter Weise in eine bundesweite Studie eingegeben. Einmal im Jahr treffen sich die Teilnehmer der Qualitätsstudie und führen einen Erfahrungsaustausch durch. Die Behandlungsergebnisse der Adipositaschirurgie unserer Klinik können so transparent mit anderen Adipositaszentren und internationalen Ergebnissen verglichen werden. 

Zentrum für Adipositas und Metabolische Chirurgie

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

mehr als 50% der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland weisen ein Übergewicht auf. Nach den aktuellen Zahlen leidet nahezu jeder fünfte Bundesbürger an krankhaftem Übergewicht (Frauen 23,9%, Männer 23,1%).

 

Somit handelt es sich bei der Adipositas um eine echte Volkskrankheit. Vergesellschaftet ist dieses Krankheitsbild mit lebensverkürzenden Begleiterkrankungen. Dazu zählen insbesondere Diabetes (Zuckerkrankheit) mit seinen Komplikationen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Lungenfunktionsstörungen mit Atemnot, Erstickungsanfälle beim Schlafen (Schlaf-Apnoe-Syndrom) und schwere orthopädische Erkrankungen der Gelenke und/ oder Wirbelsäule. Auch belegen viele Studien einen deutlichen Risikoanstieg, an bösartigen Tumoren zu erkranken, wie z.B. Darm-, Magen-, Speiseröhren- und Eierstockkrebs.

 

Nach den Leitlinien muss die Behandlung der Adipositas von einem interdisziplinären Team gewährleistet werden. Dazu gehören erfahrene Ernährungsmediziner und Berater, klinische Psychologen, Physiotherapeuten und ein speziell erfahrenes Operations- und Anästhesieteam.

  

Sehr gern beraten wir Sie zu den verschiedenen Operationsmethoden und unterstützen Sie während Ihrer gesamten Behandlung.

 

Ihr

 

Ricardo Zorron  

Chefarzt

Zentrum für Adipositas und Metabolische Chirurgie Bad Belzig

Facharzt für Viszeralchirurgie

Schwerpunkttätigkeit Adipositas, Metabolische- und Endokrine Chirurgie

E-Mail:  adipositaszentrum(at)klinikumevb.de

 

 

Lebenslauf

 

 

Publikationen

orcid.org/0000-0002-5438-9627

scholar.google.com/citations

 

Presse

Neue Methode bei minimal-invasiven Verfahren - vfa ein Patientenportal:

www.vfa-patientenportal.de/aktuelles/news-aktuelles/adipositas-neue-methode-bei-minimal-invasiven-verfahren.html

 

Charité - Universitätsmedizin Berlin: Neues Verfahren bei Adipositas

www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/neues_verfahren_bei_adipositas/

 

Herr Zorron ist seit dem 1. April 2018 Leiter des Departments für Adipositas und Metabolische Chirurgie am Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam, zu dem auch das zertifizierte Adipositaszentrum Potsdam gehört. Zuletzt leitete er das Adipositaszentrum und Zentrum für Innovative Chirurgie in der Charité, Berlin.

 

Er befasst sich seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit dem Thema Adipositas, bereits früher als Professor und Chefarzt in der Universitätsklinik FESO in Rio de Janeiro, Brasilien. Ricardo Zorron beherrscht das komplette Spektrum der Adipositaschirurgie. Ergebnisse und Innovationen aus Studien, die unter seiner Leitung auf dem Gebiet der bariatrischen und endokrinen Chirurgie durchgeführt wurden, wurden international veröffentlicht..